Honigsüß und ziemlich gefährlich. Aber nur für Bakterien.
Der Wirkstoff Methylglyoxal ist „das antibakterielle Prinzip“ des neuseeländischen Manuka-Honigs.
Die besorgniserregende Zunahme antibiotikaresistenter Keime (MRSA) in Kliniken und Gesundheitszentren ist seit einigen Jahren ein viel diskutiertes Thema. Aber schon längst haben Bakterien und Keime, die selbst auf hohe Gaben von Antibiotika unempfindlich reagieren, jenseits der Kliniken ein „Zuhause“ gefunden und beeinträchtigen das Leben vieler Menschen. Die Suche nach wirksamen Alternativen ist ein Grund für die Renaissance des Honigs als natürlicher Gegenspieler von Bakterien und Keimen. Was die antibakteriellen Eigenschaften von Honig angeht, steht der neuseeländische Manuka-Honig im Mittelpunkt des Interesses. Sein außergewöhnliches antibakterielles Potential verleiht ihm eine Sonderstellung in der Riege der Honige. Auch die Medizin ist auf diesen stark wirksamen Honig aufmerksam geworden. So wird Manuka-Honig mittlerweile mit großem Erfolg in deutschen Kliniken und Arztpraxen eingesetzt. Dabei steht äußerlich etwa die Versorgung stark infizierter oder chronischer Wunden oder die Behandlung von chronischer Rhinosinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung), bei innerlicher Anwendung Probleme des Magen-Darmtrakts im Vordergrund.
Was ist besonders?
Als einziger Honig enthält Manuka außergewöhnlich hohe Konzentrationen des antibakteriellen Wirkstoffes Methylglyoxal. Der Entdecker dieses seit vielen Jahren gesuchten Wirkstoffs, Prof. Dr. Thomas Henle, Leiter des Instituts für Lebensmittelchemie an der TU Dresden, bezeichnet Methylglyoxal als „das antibakterielle Prinzip von Manuka-Honig“.
Es gibt große Unterschiede:
Mit dem Gehalt an Methylglyoxal in Manuka-Honig steigt dessen antibakterielle Wirkung und Aktivität – jeder Honig hat abhängig von Ernte, Lagerung und anderen Faktoren eine unterschiedliche Konzentration des Stoffes.
Wie kann man unterscheiden? - Ein zuverlässiger Standard und Transparenz:
In Zusammenarbeit mit dem Dresdener Institut von Prof. Dr. Thomas Henle hat der neuseeländische Honigproduzent Manuka Health denZertifizierungsstandard MGO™ entwickelt. Die MGO™ Angabe auf dem Etikett eines Manuka Health Honigs gibt präzise Auskunft über die darin jeweilig enthaltene Konzentration an Methyglyoxal. So kann der Käufer zwischen unterschiedlichen Stärken, bzw. unterschiedlich hoher antibakterieller Aktivität wählen.
Wissenschaftlich getestet.
Diese Informationen sollten Sie sich sprichwörtlich auf der Zunge zergehen lassen, denn Manuka-Honig ist sehr viel mehr als ein leckerer Brotaufstrich!
Für weiterführende Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
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